Schwindel


Schwindel ist eine Störung des Gleichgewichtssinns. Die Patienten leiden an einer Fallneigung, Übelkeit, Erbrechen oder Schwarzwerden vor den Augen. Diese Beschwerden entstehen, weil die an das Gehirn übermittelten Informationen der verschiedenen Sinnesorgane nicht miteinander in Einklang zu bringen sind. Der Leidensdruck der Patienten ist häufig hoch. Durch ihre Gangunsicherheit wirken sie wie betrunken und die Schwindelgefühle werden von Außenstehenden oft nicht ernst genommen. 
Zur Abklärung von Schwindel sind mitunter zahlreiche Untersuchungen seitens des behandelnden Arztes gefordert – zu vielfältig sind die möglichen Auslöser der Beschwerden.


Besonders wichtig ist der Ausschluss eines Morbus Menière. 
Diese Erkrankung kann zu anhaltender Schwerhörigkeit bis hin zur Gehörlosigkeit führen. Zudem ist Schwindel – gerade für ältere Menschen – gefährlich. Denn zahllose Stürze und daraus resultierende Knochenbrüche gehen auf Schwindelanfälle zurück. Alle Untersuchungsverfahren zur Schwindeldiagnostik stehen zur Verfügung, zeitnah kann auch ein MRT Termin vereinbart werden.


Bei der Therapie kommen sowohl medikamentöse wie physio- und psychotherapeutische Maßnahmen zum Einsatz, in seltenen Fällen auch operative Eingriffe.